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Buchrezension: Die Kunst der Wetterfotografie (Corry DeLaan)

04 Jan 2018, Geschrieben von Bernhard Rauscher in Rezension
Die Kunst der Wetterfotografie - Corry DeLaan

Es gibt kein schlechtes Wetter!

Das wäre tatsächlich mein Fazit und der für mich größte Gewinn aus dem Buch: Es gibt kein schlechtes Wetter! Genau das ist das Schöne, dass gerade auch bei vermeintlich schlechtem Wetter die besten Fotos entstehen (können).

Keine Hurricanes oder Tornados 😉

Vorab: Das Buch befasst sich mit der heimischen (europäischen) Wetterfotografie. Es gibt ja auch durchaus weltweite Wettphänomene, wie Hurricanes oder Tornados, um die es hier nicht geht. Die sind auch schön anzuschauen, würden aber dem heimischen Fotografen keinen realen praktischen Nutzen bringen – denn genau darum geht es in diesem Buch: Tolle Fotos aus dem Wetter zaubern, welches vor der eignen Haustür statt findet. Bei der Autorin sind die Hauptstandorte Süddeutschland und Holland.

Wie kann ich Wetterfotografie nutzen?

Corry DeLaan führt in Ihrem Buch durch alle möglichen (heimischen) Witterungsverhältnisse und zeigt auf, welche Fotos bei welchem Wetter entstehen können. Da geht einem ein Licht auf, dass man eben nicht nur nach blauem Himmel und dem schönsten Sonnenuntergang sondern evtl. auch gezielt mal nach Nebel, Schlechtwetter oder gar Gewitter auf die Suche gehen sollte.

Das eigene fotografische Spektrum erweitert sich damit erheblich! Die Frage nach dem „Wann ist es schönes Wetter für meine Landschaftsfotografie?“ dreht sich mit diesem Buch geschickt in ein „Welches Wetter haben wir denn heute oder morgen und was mach ich draus?“

Auf der Reise zu dieser Erkenntnis schreibt DeLaan über alle notwendigen Themen wie Ausrüstung und Wettervorhersage (die essentiell ist). Anschließend geht sie auf die verschiedenen Witterungsverhältnisse gezielt ein, von Schönwetter, Schnee, Wind über Nebel bis hin zu Gewitter und Unwetter.

Ein paar kleine Exkurse, die zum Teil auch mit Gastautoren entstanden sind, in Nordlicht, die Verwendung der App PhotoPills und Astro-Landscape Fotografie runden das Buch ab.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Bilder im Buch auf höchstem Niveau sind und es auch einfach großen Spaß macht, sich diese anzuschauen. Danach juckt es einen richtig im (Auslöse)finger, direkt mal los zu ziehen auf der Jagd nach der nächsten Wetterschwankung.

Fazit zu „Die Kunst der Wetterfotografie“

Daumen hoch! Für alle Landschaftsfotografen, die ihr Spektrum erweitern wollen eine klare Empfehlung.

Links zum Buch

Hier geht’s zu Verlagsseite bei dpunkt mit Leseproben und bald einem eBook.

Und hier geht’s zu Amazon „Die Kunst der Wetterfotografie“.

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