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Test einer Eyefi SD-Karte auf dem Foto-Marathon

29 Jul 2015, Geschrieben von Bernhard Rauscher in Berichte vom Foto-Shoot, Wettbewerbe
01 Das Wandern ist des Muellers Lust

Letzten Samstag war Foto-Marathon in München. Ich meldete mich bereits vor einigen Wochen an, da ich die kreative Herausforderung liebe. Das Hauptthema waren Kinderlieder und nach 8 Stunden musste man genau 12 Bilder zu 12 Unterthemen (Liedern) abgeben.

Kurz vor dem Event bekam ich eine Mail, ob ich eine Eyefi Karte testen möchte. Klar möchte ich! Und ich teile auch gerne meine Erfahrungen damit.

Witzigerweise war ich schon einmal auf der Suche nach einer Möglichkeit, Bilder im Studio schnurlos zu übertragen. Nach viel Recherche im Netz verwarf ich dann aber das Attribut „schnurlos“, da einfach zu langsam und für RAW Dateien nicht geeignet. Soweit stimmt das immer noch. Sprich, für ein Studio-Shoot, bei dem man RAW-Dateien auf dem Rechner (schnell) braucht muss man meiner Meinung nach an die Leine. Ein USB-Kabel bringt da bis 5m gute Dienste. Aber schnurlos wäre schon irgendwie schön… (gerade Outdoor)

Ei ei Eyefi, was?

Was macht nun diese Eyefi-Karte? Sie hat die Größe einer SD-Karte, aber mit eingebautem Wlan. D.h. man kann ein Handy, Tablet oder Rechner damit verbinden. Die Installation (auf Basis einer App) ist echt einfach und in 3 Schritten erledigt: App installieren, Karte einlegen, Wlan verbinden (mit Aktivierungscode).

Für RAW-Dateien ist die Karte übrigens eh nicht gedacht – sie überträgt sie gar nicht erst, sondern nur JPGs. Man kann also (wie ich) RAW + JPG einstellen, aber übertragen werden eben nur die JPGs. Praktisch, da mein iPad eh keine RAWs verarbeiten kann. Mit den 8 GB Speicher verhält sie sich sonst übrigens wie eine normale Speicherkarte.

Gespannt knipste ich ein paar Bilder und öffnete die App. Und tatsächlich: relativ flott purzelten die Bilder auf’s iPad. Die Kontrolle von Schärfe und Gesamtbild macht so natürlich richtig Spaß.

Tipps für Canon 5D Mark III mit Eyefi Karte

Die 5D Mark III hat (wie einige andere Profi-DSLRs) zwei Kartenschächte. Einen CF- und einen SD-Slot. Das ist praktisch, denn am besten speichert man auf der CF-Karte nur RAWs und auf der (kleineren) SD-Karte JPGs (die dann auch schnurlos übertragen werden). Einstellungssache in der Kamera.

Ich stellte die Kamera aber so ein, dass auf beide Karten RAW + L gespeichert wird, da ich beim Light Painting nicht soviel Fotos schieße. In der U-Bahn auf dem Weg zu Abgabe nahm ich dann die CF-Karte raus und sicherte somit meine ganzen (Fehl)Versuche. Auf der SD-Karte hingegen löschte ich dann alle Bilder bis auf die 12 finalen (das ist die Spielregel beim Foto-Marathon). Die übertrug ich dann nochmals auf’s iPad und konnte sie im Biergarten mit Freunden, die auch teilgenommen haben direkt besprechen. Witzig 😉

Ergebnisse vom Foto-Marathon

Dieses Jahr fotografierte ich eine Light Painting Serie. Naja, eben meine Passion, wisst Ihr ja 😉
Hierfür bereitete ich den Blende 1 Fotoclub Clubraum schon am Vorabend vor, ohne zu wissen, welche Themen kommen würden. Aber schwarzer Molto und eine Kiste voll Taschenlampen und Lichtformern standen nun bereit. Und mit der schnurlosen Bildübertragung konnte ich relativ gut meine Ergebnisse checken.

…und hier ist meine Serie:

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